Spontane Impulse - Sauerstoff für ein kreatives Gehirn

Workshops zu ästhetischer Forschung, Wahrnehmungs-Experimenten für Lehrer, Erzieher und Schüler

Dinge tun, die man noch nie gemacht hat – das Gewöhnliche unterbrechen und irritieren:
Der Zugang zur spontanen Kreativität ist wie das Öffnen einer Tür in einen anderen Raum. Ist die Tür offen, springen Impulse und Idee einem von allein entgegen. Diese brauchen nur erkannt zu werden. Es geht um Perspektivwechsel und um die Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung zu erweitern und gleichzeitig zu fokussieren. Das tiefe Einsteigen und das sich Einlassen auf einen Prozess, der wie eine Reise ins Unbestimmte ist – und die Fähigkeit absichtslos zu spielen – sind Aspekte, die in Gruppenworkshops geübt werden. Experimentieren mit Foto, Film, wenigen Objekten und Körpern.

Beispiel: Experimenteller Kurzworkshop mit Schülern

In einem Kurzworkshop „Spontane Veränderungen“ mit Schülern gab es nur wenige Dinge und keinen Plan, außer, dass ein paar starke Fotos mit Wörtern entstehen sollten. Es ging darum, Ideen aus dem Nichts entstehen zu lassen, Dinge zu verändern oder anders zu benutzen und dabei zu beobachten, wie man das ästhetisch verstärken kann. Nahezu alle Bildideen kamen spontan von den Schülern. Wir hatten nur ca. 4 Stunden Zeit von der Kennlernrunde bis zur fertigen Präsentation auf der Tagung der Kulturagenten für kreative Schulen. Ich selbst hatte noch keinen Film geschnitten, eine Schülerin zeigte uns, wie es geht.